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Kurzanleitung Copy-Stop!

Anleitung für Lehrpersonen

Anmelden

Oben rechts auf „Login“ klicken, dann erscheint das Anmeldefenster:

 

Schulen des Kantons Zürich können sich via Intranet über den roten Button „Intranet“ anmelden.
Schulen aus anderen Kantonen müssen über den blauen Button „Anmelden“ gehen.

 

 

Es muss die Schulmailadresse und das zugehörige Passwort ausgewählt werden. Falls das Passwort vergessen wurde, kann ein neues Passwort angefordert werden.

Dazu muss unter den beiden Buttons auf „Passwort vergessen?“ geklickt werden. Die Lehrperson bekommt dann ein Mail mit einem Link und Code und kann sich damit selbst ein neues Passwort setzen.

 

Nach dem Anmelden

Das folgende Fenster erscheint nach der Anmeldung. Es sind jetzt mehrere Auswahlmöglichkeiten in der Menüleiste zu sehen.

Um Arbeiten hochzuladen, muss auf „Prüfen“ geklickt werden. Danach erscheint das Feld, in das Dokumente entweder mit der Maus vom Arbeitsplatz hineingezogen oder über den Dateimanager ausgewählt werden können.

 

Ein oder mehrere Dateien (maximal 25 Dateien) können gleichzeitig hochgeladen werden.

Insgesamt darf die Dateigrösse 200 MB nicht überschreiten, die in einem Schritt hochgeladen wird.

 

War das Hochladen erfolgreich, kommt folgende Meldung:

 

Danach beginnt die Prüfung, die je nach Auslastung auch ein paar Stunden dauern kann.

Es erfolgt eine Benachrichtigung an die Schulmailadresse mit dem Report der Prüfung.

 

Dokument und Reportverwaltung

 Alle hochgeladenen Dokumente werden unter dem Menüpunkt „Dokumente“ aufgelistet.

Dort können Dokumente mittels der Suchwerkzeuge aufgelistet werden. Lehrpersonen können keine Dokumente löschen. Es ist aber möglich, alte Dokumente auszublenden, wenn diese in ein Archiv verschoben werden. Hierfür muss der Status angepasst werden.

 

Die Reporte können in dieser Ansicht ebenfalls angesehen werden.

Es gibt unter dem Menüpunkt „Reports“ eine Übersicht über alle erstellten Reports mit Details zur Prüfung.

Die verschiedenen Farben zeigen die Übereinstimmungen, die gefunden wurden, das Rating zeigt die prozentuale Übereinstimmung mit Texten in anderen Dokumenten oder im Internet.

 

Eigenes Profil und Schulzugehörigkeit

 Die Stammdaten der Schule sind unter dem Menüpunkt „Schule“  zu finden, die Daten zum eigenen Benutzerkonto unter “Profil“. Die meisten Schulen haben auch einen Schuladministrator, der weiterhelfen kann und Stammdaten ändern darf sowie neu eingetretenenLehrpersonen ein Benutzerkonto erstellen kann.

 

Häufige Fragen und Hilfe

Auf den Hilfeseiten sind viele Fragen gesammelt worden, die häufig gestellt wurden. Es lohnt sich, diese einmal zu lesen.

 

 

Wichtiger Hinweis zum Datenschutz!

Alle Texte müssen in einer einzigen Datei im Format Word oder PDF eingereicht werden.

Alle Bilder sind zu löschen damit die Datei nicht so gross wird.

Die Bezeichnung der Datei muss internettauglich sein, also keine Umlaute (ä, ö und ü) und keine Sonderzeichen (Bsp. é) und keine Leerschläge.

Aus Datenschutzgründen muss auf die Nennung des Namens des Verfassers, der Lehrperson und von Drittpersonen verzichtet werden. Diese sind  zu löschen (beispielsweise auf der Titelseite, in der Fuss- oder Kopfzeile etc.). Der Name der Schule darf stehen bleiben, wenn das gewünscht ist, das kann die Schule entscheiden.

Das gilt nicht für Personen, die prominent sind oder für zitierte Autoren von Texte! Diese Personen müssen nicht anonymisiert werden.

Hinweis zum PDF Format: Die Datei muss im PDF abgespeichert werden.
Wenn eine Datei eingescannt wird, kann das Tool den Text in der Datei nicht lesen, es kann kein Report erstellt werden und es kommt eine Fehlermeldung wie z.B.

„Code: 5130 - no text could be extracted from file (e.g. PDF with scanned pages or empty document)“

Tipp:

Bitten Sie Ihre Schüler und Schülerinnen Ihnen zwei Dateien zu schicken.

Eine Arbeit so, wie Sie als Prüfer diese haben möchten.
Eine Datei, die nur den Text enthält, also ohne Bilder. Es sind alle Namen von Personen zu entfernen. Diese können Schüler einfach mit der Suchfunktion von Word suchen lassen und automatisch mit z.B. "xxx" ersetzen lassen. Das geht schnell und ist einfach.

 

Funktion des Plagiatserkennungstools

Die Lehrperson liest die elektronisch eingereichte Arbeit mittels des Webinterfaces
www.copy-stop.ch , das den Zugang zum professionellen Plagiatserkennungstool docoloc schafft, in eine geschlossene Datenbank ein. Das docoloc-Tool lädt sich eine Kopie der Arbeit kurzzeitig in den Arbeitsspeicher. Die Software vergleicht die Arbeit mit bereits im Internet publizierten Texten sowie schon geprüften und im geschützten Bereich der Datenbank abgespeicherten Maturarbeiten. Zusätzlich zur Überprüfung wird der Text der Arbeit indexiert, das heisst mit den wichtigsten Stichwörtern erfasst. Aus diesen Stichwörtern ist der Text nicht mehr rekonstruierbar. Nach Abschluss des Prüfungsvorgangs wird die Arbeit im Arbeitsspeicher wieder gelöscht. Das Urheberrecht wird bei einer Vervielfältigung, d.h. beim Einlesen auf einem Prüfcomputer mit dem Plagiatserkennungstools docoloc nicht verletzt, da der Nutzerkreis nicht erweitert wird. Die geprüften Dokumente werden ausschliesslich auf Servern in der Schweiz gespeichert. Nur das MBA kann solche Dokumente einsehen

 

Vorgehen bei einer Plagiatserkennung

Erkennt der Prüfcomputer Übereinstimmungen im Text von einer schon eingereichten Arbeit, erscheint im Herkunftsreport als Internetadresse nicht eine übliche URL, sondern die Nummer der Arbeit,

z.B.

/24940_1214508887.txt und als URL http://copy-stop.ch/texte/2017/24940_1214508887.txt.

Aus Datenschutzgründen ist diese URL nicht einsehbar, da die Originalarbeit in einer geschlossenen Datenbank liegt, auf welche die Lehrperson keinen direkten Zugriff hat. In diesem Fall kann die Lehrperson per Klick auf den Dateinamen im Report die Zusendung der vermuteten Originalarbeit beantragen. Diese wird dann zur Überprüfung an die Lehrperson geschickt. 

Jede Lehrperson hat in copy-stop eine eindeutige ID. Der erste Teil des Dateinamens ist die ID der Lehrperson, gefolgt von einem Unterstrich. Danach erfolgt der numerische Namen der Datei und die Dateiendung mit dem Dateityp.

Lehrpersonen anlegen

Der Schuladmin kann neue Benutzer anlegen. Unter dem Reiter "Benutzer" sind die Lehrpersonen der Schule zu sehen.
Hier erscheint ein grüner Button "Neu" mit dem neue Benutzer angelegt werden können.

Nach einem Klick kommt ein Auswahlfenster mit der Option, eine Liste hochzuladen. Das ist bei einer grossen Anzahl von Personen hilfreich. Hierfür kann eine Beispieldatei herunter geladen werden.

Einzelne Benutzer können über das Plus unter dem Hochladebereich erstellt werden. Erst nach einem Klick auf das Plus erscheinen die Felder für den Namen und die Mailadresse. Das Feld kann durch einen Klick auf das rote Minus wieder entfernt werden.

 

Dokumente prüfen

Wird eine Datei hochgeladen, bekommt diese einen internen eindeutigen Namen, der aus Zahlen besteht.

Dieser Datei wird die ebenfalls eindeutige Benutzer ID vorangestellt, siehe Beispiel:

Benutzer ID der Lehrperson: 12345

Die hochgeladene Datei bekommt den internen Namen:   12345_83904572.doc

Grundsätzlich wird geprüft, ob die Datei bereits einmal von der Lehrperson hochgeladen wurde.

Die Prüfung gleicht den Dateinamen ab, ob dieser bereits vorhanden ist. Sollte die Datei mit einem anderen

Dateinamen existieren, wird das als eine neue Datei vom System gewertet.

Dateien löschen kann nur das MBA.

 

Schulstammdaten aktualisieren

Die Schuladministratoren haben die Aufgabe, jährlich die Stammdaten der Schule zu überprüfen und zu aktualisieren.
So kann eine korrekte Rechnungsstellung an die gewünschten Ansprechpersonen und Rechnungsadressen gewährleistet werden.

Report interpretieren

Interpretation des Docol©c-Reports

Ein Plagiatssuchdienst wie Docol©c kann Übereinstimmungen eines untersuchten Dokuments mit anderen Dokumenten auffinden und dokumentieren. Eine qualifizierte Aussage darüber, ob in einem überprüften Dokument ein Plagiat vorliegt oder nicht ist alleine durch Software nicht möglich. Diese Entscheidung kann letztlich nur durch einen Menschen erfolgen, der das geprüfte Dokument sowie den Docol©c-Report begutachtet. Der Docol©c-Report liefert hierbei wertvolle Hinweise auf Übereinstimmungen, die einen Plagiatsverdacht untermauern können. Um Ihnen die Arbeit mit dem Docol©c-Report zu erleichtern, geben wir Ihnen im Folgenden detaillierte Informationen darüber, wie die Angaben im Report erzeugt werden und wie diese interpretiert werden können.

 

Die Anzahl gefundener Übereinstimmungen

Neben allgemeinen Informationen zum überprüften Dokument enthält der Kopf des Reportsdie Anzahl der überprüften und der gefundenen Sätze des Dokuments sowie deren Verhältnis als Prozentzahl angegeben. Dieser Prozentsatz gibt einen ersten Anhaltspunkt dafür, ob und in welchem Verhältnis bei der Prüfung des Dokuments Übereinstimmungen festgestellt worden sind. Eine Aussage ob ein Plagiat vorliegt ist mit dieser Angabe alleine jedoch nicht möglich. Einerseits bezieht sich dieser Wert auf das gesamte Dokument und lässt bspw. nicht erkennen, ob die gefundenen Übereinstimmungen zufällig über das gesamte Dokument verteilt sind. Andererseits berücksichtigt dieser Wert auch nicht den Umfang der Übereinstimmung in den entsprechenden Sätzen. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass bei Prozentzahlen unter 10% in der Regel kein Plagiat vorliegt. In diesen Fällen werden häufig nur zufällige Übereinstimmungen sowie Übereinstimmungen in Verweisen oder Literaturlisten gefunden. Allerdings ist auch bei einem Wert von 10% gefundener Sätze das Vorliegen eines Plagiats nicht ausgeschlossen. Je höher diese Prozentzahl ist, desto mehr Übereinstimmungen konnten gefunden werden und desto wahrscheinlicher liegt in Teilen des Dokuments ein Plagiat vor.

Der Kopf des Docol©c-Reports mit Angaben zum geprüften Dokument sowie der Zahl gefundener Übereinstimmungen

Die Verteilung übereinstimmender Sätze

Die Verteilung der gefundenen Übereinstimmungen, die im Übersichtsbalken des Docol©c-Reportsveranschaulicht wird, liefert einen weiteren Anhaltspunkt, ob es sich bei dem geprüften Dokument um ein Plagiat handeln könnte. Finden sich die Übereinstimmungen konzentriert in einem Bereich des Dokuments, so handelt es sich mit höherer Wahrscheinlichkeit um ein teilweise plagiiertes Dokument.

Die Übersichtsgrafik des Docol©c-Reports zeigt die Verteilung der Übereinstimmungen.

 

 

 

Die Referenzliste liefert ebenfalls wertvolle Informationen zur Bewertung ob ein Plagiat vorliegt. Enthält diese Liste wenige Dokumente mit vielen übereinstimmenden Sätzen, wie es bspw. in der unten abgebildeten Liste der Fall ist, so wurden viele Stellen in nur wenigen Referenzdokumenten gefunden. In solch einem Fall liegt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein Plagiat vor. Enthält diese Liste hingegen ausschließlich Dokumente in denen nur wenige übereinstimmende Sätze gefunden wurden, so ist die Wahrscheinlichkeit für ein vorliegendes Plagiat geringer.

 

 Die Übereinstimmung von Sätzen
Doch nicht jede Übereinstimmung ist auch ein Plagiat. Einzelne Sätze können zufällig übereinstimmen und erst wenn mehrere aufeinander folgende Sätze identisch sind, kann von einem Plagiat gesprochen werden. Weiter ist zu beachten, dass Docol©c keine Erkennung von Textzitaten durchführt. Da die Zitierkonventionen in den verschiedenen Fachdisziplinen sehr vielfältig sind, ist eine zuverlässige automatische Erkennung zitierter Stellen praktisch unmöglich.Werden zitierte Passagen in anderen Quellen gefunden, so werden diese im Docol©c-Report ebenfalls als Übereinstimmungen gekennzeichnet. Der Nutzer muss letztlich entscheiden, ob bei einer übereinstimmenden Textstelle ein gültiges Zitat vorliegt oder nicht.

 

Dokumente und Reports vewalten

Mit der neuen Suchfunktion kann nach verschiedenen Kriterien gefiltert werden. Nicht mehr benötigte Arbeiten aus älteren Semestern können in ein Archiv verschoben werden und sind somit unsichtbar.

Hierfür reicht ein Klick auf "Suchwerkzeuge". Es klappt ein Menü auf mit den folgenden Optionen:


Nach dem Namen mit einem Suchfeld suchen (Lupe)
Nach dem Status filtern (Versteckt, Archiviert, Alle)

Reports können als HTML angesehen und als PDF heruntergeladen werden.

 

 

Wie kommt man zu einem Login?

Für bereits teilnehmende Schulen:

Neu eingetretene Lehrpersonen können mit der Schulmailadresse ein Login beantragen. Dafür benötigen wir ein Mail mit dem Namen und der Schulmailadresse.

Freiburger Lehrpersonen werden via Schuldirektion der Fachstelle Fritic gemeldet.

Die meisten Schulen haben Schuladmins, die ebenfalls neu eingetretene Lehrpersonen einen Benutzerzugang eintragen können.

Wenn das Passwort nicht mehr funktioniert, kann ein neues  angefordert werden. Unter dem Loginfeld steht Passwort vergessen?

Mit einem Klick kann ein Mail angefordert werden. Bitte eine E-Mail-Adresse für das Benutzerkonto eingeben. Ein Bestätigungscode wird dann an diese verschickt.

Sobald der Code vorliegt, kann ein neues Passwort für das Benutzerkonto festgelegt werden.

 

Schulen, die noch keinen Zugang haben

Die Schulen und Ausbildungsstätten der Sekundarstufe II in der Deutschschweiz können durch eine Anmeldung beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich am Plagiatspräventionsprogramm teilnehmen:

medien@it.mba.zh.ch

Für den Kanton Freiburg ist die Fachstelle Fritic zuständig:

susanne.portmann[a]edufr.ch

Bekommt jede Lehrperson einen Zugang?

Jede Lehrperson kann einen eigenen Nutzer mit der schulinternen Mailadresse haben. Die Anzahl der Zugänge ist nicht beschränkt. Manche Schulen lassen alle Prüfungen durch eine Person erledigen und nutzen hierfür einen Funktionsaccount.

Die meisten Schulen haben auch einen Schuladmin, der neu eingetretene Lehrpersonen einträgt und ausgetretene Lehrpersonen löschen kann. Ein Import vieler Lehrpersonen ist via csv Datei auch möglich.

Probleme mit dem Login?

Grundsätzlich:

Einloggen funktioniert mit der Schulmailadresse als Benutzername und einem Passwort.

Passwort vergessen?

Im Login Bereich kann über den Link "Passwort vergessen?" ein neues Passwort angefordert werden.

Es erscheint folgendes Fenster:

Dort muss die Schulmailadresse eingetragen werden. Nach dem Abschicken wird folgendes Fenster angezeigt:

Sie erhalten ein Mail mit einem Code und einem Link. Entweder tragen Sie hier die Schulmailadresse und den Code aus dem Mail ein oder klicken auf Link im Mail.

Jetzt können Sie im Formular ein neues Passwort vergeben:

Probleme gibt es, wenn der Benutzername keine Mailadresse ist. Das wurde in älteren copy-stop Versionen noch zugelassen, ist jetzt aber nicht mehr erlaubt. In dem Fall muss der Schuladmin zuerst den Benutzernamen gegen die Schulmailadresse bei den Lehrpersonen tauschen. Ein Mailversand ohne diese Schulmailadresse ist nicht möglich.

Bei Authentifizierungsverfahren gelten entsprechend der Schule und dem System die entsprechenden Anmeldedaten, und auch nur dann, wenn copy-stop über das entsprechende Intranet aufgerufen wird. Für das Intranet Sek 2 der Züricher Schulen muss in dem Fall die Anmeldung über den roten Button "Intranet" erfolgen.

Im Frühjahr 2020 wird zusätzlich noch die Authentifizierung via edulogs ermöglicht.

Wann wird die Rechnung fällig?

Die Abrechnung wird jährlich erstellt und ist gemäss den Angaben auf der Rechnung zu dem angegebenen Zeitpunkt fällig.

Der Ablauf ist wie folgt:

Alle Schuladministratoren erhalten eine Aufforderungsmail mit der Bitte, die folgenden Daten bis zu dem angegebenen Daten überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren:

  • Die Stammdaten der Schule (Neue Telefonnummer oder andere Rechnungsanschrift?)
  • Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler zum Stichtag ermitteln und aktualisieren.
  • Lehrpersonen überprüfen und ausgetretene Lehrpersonen löschen, falls nötig.
  • Falls eine Rechnung in Euro erfolgen soll, muss dies in den Stammdaten eingetragen werden.

Wenn das erfolgt ist, wird die Rechnung von der Firma docoloc erstellt und den Schulen bzw. den zuständigen Ämtern zugestellt.

Grundsätzlich wird die Rechnung per Mail verschickt, auf ausdrücklichen Wunsch wird gegen eine Kostenpauschale auch eine Papierrechnung erstellt.

Wenn trotzt mehrfacher Aufforderung keine Aktualisierung stattfindet, wird die Rechnung anhand der alten Daten erhoben. Danach ist keine Reklamation mehr möglich bezüglich der Daten und Beträge in der Rechnung.

 

 

Was kostet der Zugang?

Jede hochgeladene Arbeit kostet Fr. 2.70. Die Verrechnung erfolgt jährlich.

Copy-stop ist eine Webanwendung, es entstehen keine Lizenzkosten und es gibt keine zubuchbaren Dienstleistungen, die zusätzlich berechnet werden.

Wer hat Zugang zu den Dokumenten und Daten?

Grundsätzlich haben nur angemeldete Schulen Zugriff auf die hochgeladenen Dateien. Es wird in unseren Verträgen festgehalten, dass alle Dokumente anonymisiert hochgeladen werden müssen um den Datenschutz zu wahren. Bei Plagiatsverdacht wird zuerst überprüft, ob die angeforderte Datei auch anonymisiert wurde, stellen aber bei Bedarf den Kontakt zur Lehrperson her, die das Original hochgeladen hat.

Nur das MBA hat Zugriff auf die Daten der Schulen und Lehrpersonen. Die Daten werden benötigt, um die Authentifizierung zu ermöglichen.

Wie sieht es mit dem Support aus?

Grundsätzlich steht das MBA telefonisch und per Mail zur Verfügung, einen 24-Stunden Service gibt es nicht. Die Nutzung ist einfach und selbsterklärend.

Wie gross dürfen die Dateien sein?

Es können in einem Schritt eine Datei mit maximal 200 MB hochgeladen werden oder maximal 25 Dateien, die zusammen 200 MB gross sind.

Der Wert ist serverseitig vorgegeben und kann nicht angepasst werden. Daher ist es auch wichtig, Bilder aus den Dokumenten zu löschen damit die Dokumente kleiner werden.

 

Gibt es allgemeine Hinweise für die Prüfung?

Formelle Voraussetzungen für die Abgabe der elektronischen Abschlussarbeit

Zusätzlich zur Printversion muss die schriftliche Abschlussarbeit auch in elektronischer Form abgegeben werden. Die elektronischen Daten sind wie folgt aufzubereiten:

  • Alle Texte müssen in einer einzigen Datei im Format Word oder PDF eingereicht werden.
  • Alle Bilder sind zu löschen.
  • Die Bezeichnung der Datei muss internettauglich sein, also keine Umlaute (ä, ö und ü) und keine Sonderzeichen (Bsp. é) und keine Leerschläge.
  • Aus Datenschutzgründen muss auf die Nennung des Namens des Verfassers, der Lehrperson und von Drittpersonen verzichtet werden, bzw. sind diese zu löschen (beispielsweise auf der Titelseite, in der Fuss- oder Kopfzeile etc.). Name der Schule darf stehen bleiben, wenn das gewünscht ist, das kann die Schule entscheiden.
  • Die Identifikation des Verfassers erfolgt durch Angabe des Jahres und ein bis zwei Stichworten (Bsp. 19-Ueberschwemmung-Auenwaelder).
  • Hinweis zum PDF Format: Die Datei muss im PDF abgespeichert werden. Wenn eine Datei eingescannt wird, kann das Tool den Text in der Datei nicht lesen, es kann kein Report erstellt werden und es kommt eine Fehlermeldung wie z.B. Code: 5130 - no text could be extracted from file (e.g. PDF with scanned pages or empty document)

Funktion des Plagiatserkennungstools

Die Lehrperson liest die elektronisch eingereichte Arbeit mittels des Webinterfaces
www.copy-stop.ch , das den Zugang zum professionellen Plagiatserkennungstool docoloc schafft, in eine geschlossene Datenbank ein. Das docoloc-Tool lädt sich eine Kopie der Arbeit kurzzeitig in den Arbeitsspeicher. Die Software vergleicht die Arbeit mit bereits im Internet publizierten Texten sowie schon geprüften und im geschützten Bereich der Datenbank abgespeicherten Maturarbeiten. Zusätzlich zur Überprüfung wird der Text der Arbeit indexiert, das heisst mit den wichtigsten Stichwörtern erfasst. Aus diesen Stichwörtern ist der Text nicht mehr rekonstruierbar. Nach Abschluss des Prüfungsvorgangs wird die Arbeit im Arbeitsspeicher wieder gelöscht. Das Urheberrecht wird bei einer Vervielfältigung, d.h. beim Einlesen auf einem Prüfcomputer mit dem Plagiatserkennungstools docoloc nicht verletzt, da der Nutzerkreis nicht erweitert wird. Die geprüften Dokumente werden ausschliesslich auf Servern in der Schweiz gespeichert.

 

Vorgehen bei einer Plagiatserkennung

Erkennt der Prüfcomputer Übereinstimmungen im Text von einer schon eingereichten Arbeit, erscheint im Herkunftsreport als Internetadresse nicht eine übliche URL, sondern die Nummer der Arbeit,

z.B. /24940_1214508887.txt und als URL http://copy-stop.ch/texte/2017/24940_1214508887.txt.

Aus Datenschutzgründen ist diese URL nicht einsehbar, da die Originalarbeit in einer geschlossenen Datenbank liegt, auf welche die Lehrperson keinen direkten Zugriff hat. In diesem Fall kann die Lehrperson per Klick auf den Dateinamen im Report die Zusendung der vermuteten Originalarbeit beantragen. Diese wird dann zur Überprüfung an die Lehrperson geschickt. Jede Lehrperson hat in copy-stop eine eindeutige ID. Der erste Teil des Dateinamen ist die ID der Lehrperson, die diese Datei hochgeladen hat.

 

Der Dateiname der gesuchten Datei kann auch direkt in das Formular kopiert werden. Dazu muss unter Dokumente auf „Dokumente anfordern“ geklickt und der Dateiname dort eingetragen werden. Dazu ist es erforderlich, in copy-stop angemeldet zu sein.

Bei Fragen zum Umgang mit vermuteten Plagiaten beraten wir gerne die Lehrpersonen, entscheiden muss die Schulleitung aber, wie damit zu verfahren ist. Letztendlich entscheidet die Schule bei dem Vergleich der Übereinstimmungen, ob es sich um ein Plagiat oder nicht.

Wieso kann die PDF Datei nicht geprüft werden?

Wenn eine PDF Datei hochgeladen wird und folgende Fehlermeldung erscheint, ist die Datei nicht zur Prüfung geeignet:

Code 5130 - no Test could be extracted from file (e.g. PDF with scanned pages or empty document)

Das Problem liegt an der Erstellung der PDF Datei. Die Meldung weisst darauf hin, dass  die PDF eingescannt wurde. Einscannen erzeugt ein Bild, welches den Text nicht erkennen lässt.

Eine Prüfung einer solchen Datei ist nicht möglich.

Um eine PDF richtig zu erzeugen, muss das Dokument als PDF gespeichert werden, exportiert werden oder in eine PDF gedruckt werden (Print to PDF). 

Nur solche Dateien können gelesen werden, da so ein lesbarer Text in der PDF erzeugt wird.

Datenschutzbestimmungen

Vor der Dokumentenprüfung achten Sie bitte darauf, dass die Dokumente anonymisiert sind.

Bitten Sie Ihre SuS Ihnen zwei Dateien zu schicken. Eine so, wie Sie als Prüfer diese haben möchten und eine Datei, die nur Text enthält, also ohne Bilder. Es sind alle Namen von Personen zu entfernen. Diese kann der Schüler einfach mit der Suchfunktion von Word suchen lassen und automatisch mit z.B. "xxx" ersetzen lassen.

Bitte achten Sie ausserdem auf internettaugliche Dateinamen, das heisst ohne Umlaute, Sonderzeichen, Leerschläge und nur einem Punkt: z.B. 12_elf_unsere_Auenwaelder.doc

Informieren Sie Ihre Schüler über die Plagiatsprüfung und lassen Sie sich eine entsprechende Erklärung unterschreiben.

Wie wird gesucht?

Copy-stop ist eine Schnittstelle zu Docol©c. Die Docoloc KG bietet mit Docol©c einen Dienst zum Erkennen von Textplagiaten an.

Alle hochgeladenen Dokumente werden in der Schweiz gespeichert und auch miteinander verglichen. Das bedeutet, wenn Schüler die Arbeiten gegenseitig zur Verfügung stellen und gleiche Arbeiten an verschiedenen Schulen abgeben, wird dies durch copy-stop erkannt und gemeldet.

Beim Suchen im Internet wird die Suchmaschine Bing verwendet. Da Google keine kommerzielle Nutzung seiner Daten erlaubt, musste auf eine frei verfügbare Suchmaschine zurück gegriffen werden. Manche Texte können nur mit Google gefunden werden, da Google Zugriff auf z.B. Google Books hat und andere Suchmaschinen eben nicht.

Wo werden die hochgeladenen Dokumente gespeichert?

Der Server für copy-stop steht in der Schweiz und entspricht den vorgegebenen Gesetzen. Die hochgeladenen Dateien verbleiben in der Schweiz auf einem Server eines Schweizer Providers.

Docoloc liegt auf einem deutschen Server. Die Firma hat sich verpflichtet, die hochgeladenen Dateien ausschliesslich zur Prüfung zu verwenden und muss diese nach spätestens 120 Tagen wieder löschen.

Welche Dokumentenformate werden unterstützt?

DOCX, DOC (Word®), PDF, TXT, HTML und RTF werden unterstützt. Erfahrungsgemäss verursachen .doc oder .docx-Dateien am wenigsten Probleme.

Welches sind die häufigsten Probleme beim Hochladen und ihre Lösungen?

  1. Die Dateibezeichnung ist nicht internettauglich, das heisst, es kommen Umlaute oder Sonderzeichen vor, beispielsweise mehr als ein einziger Punkt vor der Extension (test .doc) oder Leerschläge. Bewährt haben sich folgende Angaben: Jahr der Abgabe und zwei Stichwörter der Arbeit, alles mit Bindestrichen verbunden, z.B. 12-Ueberschwemmung-Auenwaelder.doc.

  2. Die Datei ist wesentlich zu gross (Zielgrösse unter 0.5 MB), wahrscheinlich wurden die Bilder nicht gelöscht.

  3. Die PDF-Dateien sind nur dann problemlos, wenn sie aus einer Worddatei mit "Speichern unter" als PDF abgespeichert wurden. DOCX-Dateien verursachen nie Probleme. Das Abspeichern der Datei als TXT löscht zwar bequem alle Bilder, aber der Prüfcomputer erkennt die TXT-Dateien nur einwandfrei als Text, wenn Sie Folgendes machen: Sie klicken den Dateinamen der TXT-Datei mit einem Rechtsklick an und wählen dort "öffnen mit" und dann "Word". Diese Datei speichern Sie wieder als .docx und lassen diese prüfen.

Was ist die Docol©c Digitale Signatur (DDS)?

Der von Docol©c erstellte Herkunftsreport spiegelt die Situation zum Zeitpunkt der Recherche wieder. Mit der Digitalen Signatur kann nachgewiesen werden, dass der Herkunftsreport zum angezeigten Datum von Docol©c erstellt und zwischenzeitlich nicht verändert wurde. Die Signatur ist als Quelltext-Kommentar an das HTML-Dokument angehängt.